Gutes Projekt

5080!

Der ULTIMATIVE RÜCKBLICK !

Auch wenn, keine Sau mehr diesen scheiss Blog anguckt, kommt hier jetzt der ULTIMATIVE RÜCKBLICK!!!

- Was habe ich gelernt?
- Was nicht?
- Was hat es mir gebracht?
- Was hab ich verloren?
- Wieso?
- Weshalb?
- Warum?
- Wer nicht fragt, bleibt dumm.
- Wer will guten Kuchen backen, der muß haben sieben Sachen: Eier und Schmalz, Zucker und Salz, Milch und Mehl Safran macht den Kuchen gel.

Und einige Fragen und bleiben’s trotzdem. Also dumm. Aber darum geht es jetzt ja gar nicht. Es geht hier auch nicht darum, das Busfahren die Hölle ist (im Winter zu kalt, im Sommer zu heiss, stinken tut es das ganze Jahr und wenn man nicht aufpasst, schmelzen einem aufgrund der Atomheizung die tollen, aus den USA mitgebrachten, 3$ Schuhe weg), sondern um ein Jahr, das unauffällig begann, genauso unauffällig verschwand und dabei doch einiges verändert hat…

Zunächst vielleicht einmal so viel vorweg: Wer glaubt, in den USA sei nichts anders als zu Hause, der irrt. Auch wenn dies ebenso nahe liegend erscheinen mag, wie die schnell und einfach zu erreichenden USA: In etwa acht Stunden kommt man von Frankfurt/Main locker nach New York. Oft vergisst man, wie weit der andere Kontinent entfernt ist – geographisch wie auch kulturell. Filme aus Hollywood, T.C. Boyles Lektüre oder gar Nordamerikastudien an der Uni machen wohl auch noch keinen USA-Kenner aus jemanden. Aus dem dicht besiedelten Deutschland ins weite Amerika zu kommen, ist eine unbeschreibliche Erfahrung. Wer eine Reise mit dem Auto unternimmt, wird feststellen, wie groß, weitläufig und auch einsam das Land ist. Ein Gefühl von Freiheit und Grenzenlosigkeit stellt sich selbst beim Durchreisenden ein und erklärt die Entstehung einiger amerikanischer Mythen, Eigenheiten und Tugenden.

„There are many wonderful things about the United States of America that deserve praise – […] but none is more outstanding than the friendliness of the people.“

(Bill Bryson, I‘m a Stranger Here Myself, New York 1999, S. 79).

Jedem Deutschen wird auch auffallen, wie einfach es in den USA ist, mit Fremden ins Gespräch zu kommen. Deutsche gelten als schwer zugänglich, sie brauchen lange Anlaufzeit, bevor sie jemanden als „Freund“ bezeichnen. Die Amerikaner hingegen machen es einem durch ihre Offenheit vergleichsweise leicht, Kontakte zu knüpfen. Als „friend“ gelten hier oft schon Menschen, die Deutsche als gute Bekannte betiteln würden. Diese Dehnbarkeit des Begriffs ist Neuankömmlingen sehr zum Vorteil. Allerdings ist oft nur die äußere Schale so durchlässig. Wer den harten Kern knacken und mit Amerikanern dauerhaft und eng befreundet sein möchte, muss daran genauso hart „arbeiten“, wie bei Deutschen und wahrscheinlich Menschen aller anderen Nationalitäten auch. Rap allgemein ist in den 70er Jahren in der Bronx, NY und in Harlem, NY entstanden und war zuerst eine Art street blues mit Sprechgesang. Aus dieser Zeit kenne ich eigentlich keine Rapper, denn sie waren und sind nicht so richtig bekannt. Der erste erfolgreiche Rapper, der auch heute noch bekannt ist, war sicher LL Cool J, der 1985 mit 16 Jahren oder so sein erstes Album veröffentlicht hat.
In den streets von Los Angeles ist zu dieser Zeit eine Rap-Szene entstanden, die man heute als Freestyle bezeichnen würde. Viele der später als Gangsta-Rapper bekannt gewordenen Stars machten damals Freestyle und erst Jahre später Gangsta Rap.
Aus der Freestyle-Szene hat sich also Gangsta Rap entwickelt, bei dem es um das Leben der Schwarzen in den „ghettos“ ging. Als Urväter des Gangsta Rap kann man sicherlich N.W.A bezeichnen, eine Gruppe aus 5 jungen Rappern, von denen einige später noch sehr erfolgreiche Solo-Karrieren starten sollten. Der „Kopf“ der Gruppe war Eazy-E, der 1995 an HIV verstarb, die anderen waren DJ Yella, MC Ren (dessen Name ein deutscher Hip-Hopper missbraucht hat und sich MC René nennt, der wohl dachte, dass das eh keiner merkt!), und zwei andere Rapper namens Dre und Ice Cube. Das erste Album von N.W.A. nannte sich „Straight Outta Compton“ (Compton ist eine Stadt in L.A.) und stiess auf starke Kritik und sogar tiefes Entsetzen bei Zensoren und besorgten Eltern, denn zum ersten Mal wurden ungeniert sogenannte „cuss words“ in Musikstücke eingebaut, die im Radio und auch im Fernsehen niemals fallen dürften, und ebenfalls wurde zum ersten Mal die Polizei regelrecht beschimpft („F#@! tha Police!“). Aufgrunddessen wurde ein duales System für Musik eingeführt: Die normalen Versionen bekamen einen Aufkleber „Parental Advisory – Explicit Lyrics“ auf’s CD-Cover, der bedeutet, dass man diese CDs erst ab 18 Jahren kaufen darf. Daneben gab es zensierte Versionen für’s Radio und Fernsehen, wo entweder die cuss words einfach rausgeschnitten werden, oder durch „zivilisierte“ Wörter ersetzt werden müssen. Dieses System existiert bis heute unverändert, es wurde aber auch über Rap hinaus auf andere Musikrichtungen (z.B. Hard Rock) ausgeweitet.

Auch Ice-T kommt aus L.A. und war einer der ersten richtigen Gangsta-Rapper. Allerdings ist sein Stil völlig abgekoppelt von den anderen L.A.-Rappern, mit denen er nie gemeinsame Projekte in Angriff nahm (was unter Gangsta Rappern aus der selben Gegend, und heute sogar aus verschiedenen Gegenden, nicht unüblich ist!). Aber Ice-T wurde durch die Vielzahl seiner eigenen Alben und auch durch diverse Filme nicht weniger berühmt.

Die Arbeit hat mir viel Spaß gemacht. Meine Aufgaben waren Pflege der Gartenanlagen, Vermehrungs- und Kultivierungsarbeiten im Gewächshaus, Erstellung eines Pflanzplanes, und die Unterstützung bei öffentlichen Veranstaltungen des Parks. Mit eigenständigen Projekten, Tätigkeiten in den verschiedenen Bereichen des Unternehmens und mehreren fachspezifischen Exkursionen war meine Arbeit sehr abwechslungsreich und lehrreich. Mit einer weiteren Studentin aus New Hampshire waren wir beide die einzigen Praktikanten. Unser Chef hat sich sehr um uns gekümmert und auch von unseren Arbeitskollegen bekamen wir Unterstützung wo immer wir sie benötigten.

Mit Hilfe meiner Gasteltern und Kollegen habe ich mich gut eingelebt. Wobei ich auch zugeben muss, dass es schon eine Weile braucht bis ich mich in NYC und Umgebung zurecht fand. NYC ist gewaltig und hat seinen ganz eigenen Charakter. Im Schatten der Wolkenkratzer erscheint jede Person winzig und doch lässt die Kraft der Metropole in jedem Einzelnem ein großes Gefühl aufkommen. Die Stadt beeindruckt auch durch ihren internationalen Flair, den vielfältigen Kultur- und Freizeitmöglichkeiten und ist besonders in den Sommermonaten Party-Leuten zu empfehlen. Diese Stadt lebt zu jeder Tageszeit. Ich persönlich habe viel Zeit in Manhattan verbracht, bin meinem Hobby nachgegangen und habe viele außergewöhnliche Menschen kennen gelernt.

Zum Schluß noch ein paar Tipps für zukünftige Weltenbummler:

1. Solltet Ihr mit Eurem Praktikum unzufrieden sein, wendet Euch an Euren Betreuer. Meldet Euch zu Wort und besprecht es. Nur so könnt ihr es ändern.
2. Ich empfehle Euch ein Praktikum in einem fremden Land, seid neugierig und bereist es. Somit erfahrt ihr Land und Leute aus eigener Perspektive.
3. Geht ruhig euren Freizeitinteressen und Hobbys nach. Auf diese Weise lernt ihr viele interessante Menschen kennen.
4. Die CDG vermittelt weltweit Praktika auch anderer Berufsrichtungen. Einfach mal nachfragen bzw. sich im Internet mal informieren.

Viel Glück! Und viel Erfolg!

Zum Schluss noch ein Buchtipp:
Ich habe es fast durch und musste mehrmals stark lachen. Also ein gutes Buch:
Könnt ihr z.B. bei amazon kaufen.

Keine Spur von Jacksons Leichnam

So, heute ist es soweit: Ich fliege zurueck! HA! Bin jetzt noch bis 12.30pm in der Colorado School of English, danach bringt mich Bart zum Flughafen. Und um 6pm geht dann mein Flug. War gerade noch beim Frisoer und habe ein paar Souviniere gekauft. Merkwuerdiger und unerwarteter Weise passte auch mein ganzer Scheiss in die Taschen/Koffer!
Ich hoffe, ich bekomme einen Fensterplatz!

So, das wars dann mal. ENDE. Danke fuers lesen und schoenen Tag noch. Nein, Moment! Es wird hier ja noch den ULTIMATIVEN RÜCKBLICK (jahaa, mit „Ü“!) geben! Irgendwann, nachdem ich mich vom Kulturschock erholt habe, ausgenuechtert bin und alles.

Abschliessend noch eine Warnung:

Keine Spur von Jacksons Leichnam
Nach der offiziellen Trauerfeier folgten Hubschrauber dem Wagen mit Jackos Sarg. Wo die sterblichen Überreste des „King of Pop“ jetzt aufbewahrt werden, ist unklar.

WAS? Keine Spur vom Leichnam? Unklar? Jacko? Wagen? Hubschrauber? Gehirn entnommen und eingefroren? Weiter heisst es im Artikel:

Dr. Frankenstein hat den Leichnam fuer ein paar letzte ‚Untersuchungen‘ ansich genommen.

Wie bitte? Dr. Frankenstein? Untersuchungen? Klopapier? Red Bull?
Wie auch immer: Macht euch bereit fuer die Invasion der Jackson Zombies und guckt lieber doppelt unters Bett. Und in euren Kleiderschrank. Sie wollen die Weltherrschaft!!!

Ich komme zurueck!!!

Hi Hannes,

I am happy to tell you that the Operations Department has approved your return flight upon receipt of your final unit. Please be sure to get confirmation from the school to the Operations Department and your LCC as soon as possible. Thank you for completing your educational component. I’m glad we were able to work this out!

Please call me with any questions.

Best,
Meg

Meg Hummel
Program Director

Verdammt, bin ich erleichtert! Was fuer ein gutes Gefuehl!

Gehrinloser Zombie

Michael Jackson soll ohne Gehirn beerdigt werden

Los Angeles (dpa/miwa) – Zwei Tage vor der geplanten Trauerfeier dringen neue Details an die Öffentlichkeit: Britische Zeitungen berichten, dass Michael Jackson ohne Gehirn beerdigt werden soll. Zudem will die Familie den Sarg scheinbar einbetonieren lassen – aus Angst vor Dieben.

Wer zur Hoelle will denn bitte einen halbverschimmelten Michael Jackson ausgraben?! Er sah doch schon zu Lebzeiten (mal abgesehen von den ersten paar Jahren seiner Karriere) aus wie ein Zombie. Bei aller Bewunderung fuer einige seiner Hits und seinen Tanzstil bin ich der Meinung, er haette frueher abtreten sollen. Wie Kurt Cobain z.B. -den wollte doch auch keiner mit 70 oder total kaputt im Rollstuhl sehen.

Es gibt noch Hoffnung!

Nach einem Gespraech mit Cultural Care ist jetzt (fast) sicher: Cultural Care storniert meinen Rueckflug.
Meine einzige Hoffnung ist jetzt, dass sie mir erlauben den fehlenden Credit noch vor meinem Abflug nachzuholen. Da muesste ich dann Montag und Dienstag jeweils fuer 5 Std. zur Colorado School of English gehen und 250$ bezahlen. Bloss wurde mir gesagt, dass Credits, die im 13., also im Reisemonat gemacht werden evt. nicht annerkannt werden. Das checken die gerade, weil die sich da wohl selber nicht sicher sind. Zum kotzen! War auch sehr geil, wie mir mitgeteilt wurde, dass sie meinen Flug stonieren -ob es hier darum gehe, dass es leider kein Erdbeereis mehr geben wuerde.

In den „FAQ’s“ heisst es zumindest:

If my return flight is already booked, do I still need to complete the educational component?

* Yes. Cultural Care will book your return flight 2-3 months before the end of your program and you have until the last day of your program to complete your educational component. If you however fail to complete the educational component, Cultural Care will cancel your return flight home and you will be responsible for arranging and paying for your own flight.

Die wissen jetzt bloss nicht, ob der 8. Juli oder der letzte Arbeitstag der letzte Tag im Program ist. Klasse Sache…

Weitere Filmtipps…

The Day After Peace

My Sister’s Keeper

Nazi America: A Secret History (Part One)

Nazi America: A Secret History(Part Two)

Nazi America: A Secret History (Part Three)

Why??????????????????????

Warum nur, warum?????? Auch das noch!!!!! Das ist doch nur ein schlechter Scherz? Ist schon wieder 1. April?????
Michael Jackson ist tot!
Ahhhrg!!!

Hannes -bald obdachlos und „illegal“ in den USA?

Sehr vereehrte Blogleser, ihr/sie/es habt/haben richtig gelesen. Cultural Care stoniert vllt. meinen Rueckflug. Warum? Darum: innerhalb der 12 Monate ist man verpflichtet, 6 „Credits“ zu sammeln. Die sammelt man, indem man auf ein College o.ae. geht. Sammelt man diese nicht, bekommt man die Kaution, die man normalerweise in Deutschland hinterlegt hat (ich habe keine hinterlegt) nicht zurueck und kann nicht verlaengern. Dachte ich zumindest.

Ich habe 5 Credits auf der Colorado School of English gesammelt und dachte mir, dass ich mir das Geld fuer einen weiteren Credit, da ich ja weder verlaengern will, noch eine Kaution hinterlegt habe und zudem ja eh wenig Geld habe, spare. Nun aber kommt meine lokale Ansprechpartnerin damit an, dass Cultural Care, sollte man die „Bildungskomponente“ nicht vollstaendig erfuellt haben, den Rueckflug nicht bezahlt. Laut meinem online Profil ist der zwar schon gebucht, aber angeblich wartet Cultural Care bis kurz vor dem Abflug darauf, dass man die fehlenden Credits sammelt. Ist das nicht der Fall, stornieren sie den Flug und man muss selber zahlen. Das waren so ca. 560$. Die habe ich natuerlich nicht. Also werde ich wohl bald ein obachloses, „illegales“ Ex-Au Pair in Denver sein. Ob ich jemals wieder nach Deutschland zurueckkomme, ist ungewiss. Sieht eher schlecht aus….

Naja, mal sehen. Habe jetzt cultural care geschrieben und warte auf eine Antwort. Abwarten und tee trinken.

Good news!

Ich habe heute erfahren, dass ich bis zum 8. Juli bei Nathalies Gastmutter bleiben darf! Wie geil ist das denn bitte? Am 8. faehrt mich dann wohl (…kaum zu glauben…) Bart zum Flughafen! Immerhin. Ich bleibe also sogar laenger in Nathalies gastfamilie als sie, da sie am 6. Juli zurueckfliegt. ;)